Und die Sache mit den Zähnen?
Eine berechtigte Frage 😊 Vor mehr als 18 Jahren hat es mich – eher zufällig – in eine zahnärztliche Ordination verschlagen. Genauer gesagt: in eine Baustelle. Ich hatte keine Ahnung von der Materie. Natürlich war ich selbst Patientin, aber was hinter den Kulissen abläuft, war mir völlig fremd.
Aber ich liebe ja die Herausforderung. Also war ich ab der Stunde null dabei. Ich habe mich eingearbeitet, mitgedacht, Strukturen aufgebaut, die tägliche Organisation übernommen, Mitarbeitergespräche geführt, Patiententermine koordiniert – und ja, ich habe auch Möbel zusammengeschraubt und mal Reinigungsarbeiten erledigt. Ich finde: Man wächst mit jeder Aufgabe, die man ernst nimmt.
Heute bin ich tief vertraut mit dem Alltag in einer zahnärztlichen Praxis – besonders dort, wo es um die kleinen Patienten geht. Ich kenne die Abläufe, weiß, wie es sich für das Team anfühlt, und ich spüre die Sorgen, Fragen und manchmal auch Ängste, die Eltern oder Kinder mitbringen.
Denn dort ist alles echt. Angst, Hoffnung, Anspannung, Erleichterung. Und manchmal auch stille Freude.
Wie sich der Kreis schließt
Noch einmal ein Sprung zurück: Mein Vater hat mir schon als Kind eine kleine Pocketkamera geschenkt. Ich habe Schulausflüge fotografiert, schlafende Freunde im Bus, Landschaften, Katzen beim Gähnen. Das Gefühl dabei hat mich nie losgelassen.
Und irgendwann war da dieser Wunsch, dem Ganzen mehr Raum zu geben. Ich habe nebenberuflich die Ausbildung zur Fotografin begonnen – Schritt für Schritt, ohne Druck, aber mit einem tiefen inneren Bedürfnis, dieser schöpferischen Seite in mir wieder einen Platz zu schenken.
Heute fließt alles ineinander: Ich begleite ein zahnärztliches Team mit meiner Kamera, dokumentiere das Praxisleben mit viel Feingefühl, halte Menschen – mit und ohne Tiere – in ehrlichen Momenten fest. Und wenn ich Zeit finde, bin ich draußen, mit Blick, Licht und Kamera.
Manchmal braucht es ein paar Umwege, bis das Eigene seinen Platz findet.
Aus dem Nähkästchen
Jetzt habe ich dir doch so einiges erzählt. Dinge, die gar nicht so viele Menschen wissen. Aber das ist in Ordnung. Denn bei jedem Fotoshooting, bei jedem Workshop darf ich ein Stück deiner Welt betreten. Und dafür braucht es Vertrauen.
Emotionale, ehrliche Bilder entstehen, wenn du dich wohlfühlst. Wenn du dich zeigst. Wenn du ein kleines bisschen Mut mitbringst – fast wie beim Zahnarzt. 😉
Danke an alle, die mir bereits ihr Vertrauen geschenkt haben. Und an alle, mit denen ich vielleicht noch ein Stück des Weges gehen darf.
Ein offenes, respektvolles Miteinander ist der Weg zu Bildern, die berühren.
Deine Geschichte?
Wenn du mir deine Geschichte erzählen magst, vielleicht ein kleines Nähkästchen öffnen willst oder wir gemeinsam neue Erinnerungen schaffen sollen – dann freue ich mich sehr, von dir zu lesen.
Hier ist der Weg zu deinen Fragen, Wünschen oder Bildern.
Mein Dream-Team 💕